Samstag, 18. Mai 2013
Bogensport-News

Das mentale Spiel

von John Dudley

Es gibt ein Thema, über das viele Leser mehr erfahren möchten … das mentale Spiel! Es besteht wohl kein Zweifel daran, dass dieses Spiel eines der komplexesten Themen eines jeden Wettkampfsportlers ist. Häufig hören wir, dass im Sport nur wenige Zentimeter über den Erfolg entscheiden und als Bogensportler fällt es uns nicht schwer, diese Aussage zu bekräftigen. Bereits die kleinste Differenz in der Trefferlage der Pfeile kann große Auswirkungen auf unser Ergebnis haben. Jedoch sind für den Erfolg des Bogensportlers nicht die Zentimeter an der Scheibe entscheidend, sondern vor allem das, was sich in unserem Kopf abspielt. Es sind also eher die Zentimeter zwischen unseren Ohren, die über den Erfolg entscheiden. In diesem Artikel möchte ich drei wichtige Punkte des mentalen Spiels thematisieren, die dich nicht nur als Bogensportler, sondern vor allen Dingen als Wettkampfteilnehmer auf eine höhere Leistungsstufe bringen.

Kenne deine Schwächen
Der ehemalige US-amerikanische Baseballmanager Earl Weaver sagte einmal: „Was du lernst, nachdem du etwas weißt, ist das, was wirklich zählt“. Dieses Statement kann ich als Trainer bestätigen. Innerhalb der ersten halben Stunde erkenne ich, ob der Schüler eine Bereitschaft und den Willen für den Lernprozess hat. Leider ist es so, dass bei zahlreichen Sportlern und bei Menschen im Allgemeinen der Lernprozess durch eine mangelnde Bereitschaft zum Lernen behindert wird. Verschiedene Dinge können diesen Weg blockieren, das Ego, Sturheit und die fehlende Bereitschaft, einen unangenehmen Weg der Veränderung zu gehen. Eine Sache kann ich allen empfehlen, die nicht zu 100 % mit sich als Bogensportler zufrieden sind. Schaut einmal lang und ernsthaft in einen Spiegel und trefft dann die Entscheidung für euch, ob ihr für Veränderungen und für einen Lernprozess bereit seid, denn der Geist arbeitet wie ein Fallschirm, er arbeitet nur, wenn er geöffnet ist.

Ich schrieb grade davon, dass ich nach einem kurzen Moment erkennen kann, ob ein Schüler für den Lernprozess offen ist. Dafür möchte ich ein Beispiel von einem Schüler geben, der ein großes Interesse hatte, mit mir gemeinsam zu arbeiten. Er schrieb mir beharrlich E-Mails und ich sagte zunächst ebenso beharrlich ab. Doch der Schüler mochte das Nein nicht akzeptieren. Er war davon überzeugt, dass er nur wenig Zeit für das letzte Feintuning mit mir benötigen würde und ihm nur wenige Tipps fehlen, um ganz weit nach vorne zu kommen. Nach so viel Hartnäckigkeit gab ich schließlich nach und er bekam mein O.K. Ich flog einen weiten Weg, um diesen Bogensportler zu treffen. Nachdem ich dem Schüler für einige Minuten beim Schießen zugesehen hatte, entdeckte ich einige Dinge, die geändert werden sollten.

Zunächst stellte ich bei dem Schüler ein ernsthaftes Problem mit dem Durchreißen des Auslösehebels am Release fest. Als ich das Thema ansprach, reagierte er ablehnend: „Ich habe ein Backtensionrelease bereits getestet und das funktionierte bei mir nicht.“ Meine Bemühungen, den Schüler von der notwendigen Veränderung des Schießstils zu überzeugen, trugen keine Früchte. Also sprach ich ein anderes Thema an, denn wir befanden uns bereits am Ende einer Sackgasse. Wieder reagierte der Schüler ablehnend: „Ich habe das bereits probiert, aber es funktioniert bei mir nicht.“ Ich hatte zwei wesentliche Schwächen seines Schießstils angesprochen und offensichtlich fehlte dem Schüler die Bereitschaft, seine Fehler anzunehmen. Das bringt mich nun zurück zu dem Zitat von Earl Weaver: Was du lernst, NACHDEM du etwas weißt, ist das, was wirklich zählt.

Der erste Weg zur Beherrschung des mentalen Spiels führt dich zu deinen eigenen Schwächen, die du kennen musst. Sicher gibt es zahlreiche Leser, die einige Teile ihres Ablaufes bereits gut beherrschen. Wenn du dich nun selbst bewertest und bei den wichtigen Punkten deines Ablaufes die Bewertung acht von 10 gibst, sind das nicht die Bereiche, die wirklich Raum für eine Verbesserung geben. Konzentriere dich stattdessen auf Bereiche, denen du die Bewertung fünf von 10 gegeben hast, denn hier erschließt sich ein Raum für Wachstum. Lerne also zunächst deine Schwächen kennen. Durch die Arbeit damit, wirst du sie in deine Stärken verwandeln können. Wenn du auf diese Weise die Dinge angehst, werden sich auf dramatische Weise viele Aspekte des mentalen Spiels auf eine einfache Art ändern, denn du gewinnst Vertrauen, wie du es in diesen Bereichen nie zuvor hattest. Und das Vertrauen ist ein mächtiges Werkzeug im mentalen Spiel.
Beispielhaft möchte ich von einigen Schwachpunkten aus den Jahren meiner Laufbahn als Bogensportler berichten, die ich zunächst herausgefiltert, dann daran gearbeitet und im weiteren Verlauf zu persönlichen Stärken ausbauen konnte.

Einer der Schwachpunkte war das Durchreißen des Abzughebels am Release. Ich war ein Trigger Puncher und es kam der Tag, an dem ich in den Spiegel sah und den Entschluss für eine Veränderung fasste. Ich änderte mein Leben! Ganz im Ernst, die Kariere meines Lebens machte ich im Bogensport und es wäre nie dazu gekommen, wenn ich weiterhin den Abzughebel am Release in dieser Form durchgerissen hätte. Eines meiner weiteren Probleme war das Schießen in der Halle. Ich hasste das Indoor-Shooting und vermied es um jeden Preis. Ich fand immer eine Entschuldigung dafür und der Grund war, dass ich in der Halle einfach schlecht war. Allerdings traf ich dann den Entschluss, diese Schwäche in den Fokus meines Trainings zu rücken. In genau dem Jahr erzielte ich bei den US-Nationals 597 Ringe und gewann zahlreiche Hallenwettkämpfe. Eine weitere Schwäche zeigte sich beim Downhill-Schießen. Das Schießen bergab beherrschte ich nicht. Meine Treffer waren bereits verloren, noch bevor ich die Pfeile bergab geschossen hatte. Und dennoch setzte ich mir das Ziel, eine Medaille beim World Field Team zu holen. Also legte ich meinen Fokus auf meine Schwäche und machte daraus meine größte Stärke im Feldbogensport. Der letzte Pfeil in der Elimination war ein Downhill-Schuss und ich setzte ihn im Gegensatz zu einem Sportler aus meiner Gruppe sauber in das Ziel. Schließlich gewann ich das Rennen um die Medaille! Meine eigentliche Schwäche war nun meine größte Stärke. Anstelle der einsetzenden Nervosität bei den letzten drei Pfeilen erlangte ich eine mentale Sicherheit.

Verlasse deinen Weg
Einen ersten Schritt zum Erfolg machst du, wenn du deinen Weg verlässt. Das ist eine einfache und dennoch absolut richtige Aussage. So wie ich es eben beschrieb, versuchte ich zunächst mit Vermeidungsstrategien zu arbeiten und fand für mich Ausreden, etwas nicht tun zu müssen. Das war mein Weg. Als ich diesen Weg verließ und Veränderungen akzeptierte, veränderte sich alles. In der Sportpsychologie nehmen diese Abläufe einen bedeutenden Platz ein, weil sich nicht selten Athleten in ihrer Leistungsfähigkeit selbst einschränken, verursacht durch Ängste, Selbstzweifel und einem zu geringen Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Das ist ein überaus komplexer und schwieriger Teil des mentalen Spiels, der jedoch durch eine ehrliche und beständige Strategie zu bezwingen ist. Ich selbst habe intensiv und über Jahre an meinem eigenen Spiel gearbeitet und ich möchte an dieser Stelle betonen, dass sich Veränderungen keineswegs über Nacht einstellen. Sie vollziehen sich langsam während du fortwährend ein Bild von dir selbst entwickelst. Das Ergebnis ist, dass du den Glauben an dich selbst aufbaust und die Überzeugung entwickelst, dass dein Handeln richtig und notwendig ist und nicht im Wettbewerb zu irgendjemand anderem steht. Du stehst immer im Wettkampf gegen DICH selbst.

Ich kann die Anzahl der Top-Bogensportler nicht zählen, die weltweit meine Seminare besuchten. Auch wenn einige von Ihnen bereits ein Finale eines World Cups bestritten hatten, so kamen sie zuvor zu mir, um Unsicherheiten in Bezug auf verschiedene Dinge zu beseitigen. Bei diesen Spitzenathleten geht es nicht um die Frage, wie man einen Wettkampf gewinnt oder wie das Setup ihres Equipments durchgeführt wird. Vielmehr möchten sie ihr Selbstvertrauen aufbauen und eine Bestätigung ihres Handelns erhalten. Viel zu häufig haben Bogensportler alles, um sich an die Weltspitze zu kämpfen, nur fehlt ihnen genügend Vertrauen in sich selbst. Sie schießen so gut, dass sie sich bis in das Finale kämpfen, doch dort angelangt fehlt das letzte Vertrauen für den Sieg. Es ist nicht ein mangelndes Fachwissen, das diese Sportler zu mir kommen lässt, es geht dabei um eine Bestätigung, um letzte Unsicherheiten zu beseitigen. Damit möchte ich zum Ausdruck bringen, dass du deinen Leistungsstand im Bogensport auf eine andere Ebene bringen wirst, wenn du erkennst, dass der Wettkampf weniger gegen andere stattfindet, sondern in erster Linie gegen DICH.

Vor einigen Jahren startete ich eine besondere Art eines Spiels im Bogensport. Ich schoss nicht mehr 3D, Feld, Indoor oder Outdoor. Stattdessen startete ich das Schießen „John gegen John“. Ich kam zu dem Punkt, an dem ich das feste Vertrauen hatte, mit meinen Fähigkeiten gegen die besten Bogensportler antreten zu können. Ich wusste, wie eine 10 geschossen wird, und ich wusste, wie ich diesen Schuss wiederholen kann. Ich realisierte schließlich einige Dinge: Ich werde keinen Einfluss auf die geschossenen Pfeile eines anderen haben. Ebenso habe ich keinen Einfluss auf die Auswirkungen des Wetters auf mein Schießen und meine Ergebnisse. Ich realisierte, dass meine Leistung abfällt, wenn ich mich über die Faktoren ärgere, auf die ich keinen Einfluss habe. Ich beurteilte mich und mein Gefühl nach dem Schießen eines jeden Pfeils. Ich beurteilte mich und die Schussausführung innerhalb des Quadratmeters, in dem ich stand. An einem Tag in Australien schoss ich bei einer Feldrunde ein nahezu perfektes Ergebnis und die Leute waren beeindruckt. Dennoch war ich enttäuscht, weil ich nicht das Beste abgeliefert hatte. Einige Leute verstanden meine Reaktion nicht, weil ich schließlich in Führung lag. Am folgenden Tag schoss ich mit 62 X eine perfekte Feldrunde. Ich war zufrieden, weil ich an diesem Tag das erreichte, was nach meiner Überzeugung erreichbar war. Mir ging es dabei nicht um den Sieg des Wettkampfes, sondern um die Leistung, die meinen Erwartungen entsprach.

In der Vergangenheit arbeitete ich in Indien mit dem Nationalteam. Eine der Schützinnen zeigte gute Leistungen, jedoch stand ihr ein eingeschränktes Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten im Weg. Sie beherrschte das Bogenschießen exzellent, jedoch konnte sie der Topschützin des Teams nicht das Wasser reichen. Ich riet ihr, ihren Fokus auf den Quadratmeter zu lenken, in dem sie beim Schießen stand und andere Bereiche auszublenden. Sie sollte von nun an den Moment einfangen, in dem sie eine gefühlte 10 schoss, unabhängig von der tatsächlichen Trefferlage des Pfeils. Sie bemühte sich, den Schussablauf der perfekten „10“ in ihre Schussroutine zu übernehmen. Das tat sie für eine Woche auf einer Scheibe ohne Auflage. An einem Tag kam sie zu mir und berichtete, sie hätte nun 32 von 36 Pfeilen perfekt geschossen. An diesem Punkt angekommen wechselten wir auf eine 70-Meterscheibe mit Auflage. Während rund 100 Leute zusahen, füllte ich ihren Köcher mit Pfeilen, die sie nach und nach schießen sollte. Ich bat die Schützin uns mitzuteilen, wenn sie eine gefühlte „10“ geschossen hatte. Sie durfte nach keinem Pfeil ein Fernglas einsetzen, um die Trefferlage zu prüfen. Auch die Zuschauer durften keine Reaktionen von sich geben. Nach 36 Pfeilen sagte die Schützin, sie hätte 32 perfekte Schüsse abgegeben. Dann brachte ich die Scheibenauflage zu den Zuschauern. Sie hatte 354 Ringe geschossen!

Keiner vermochte das glauben. 354 Ringe von einem Mädchen, dessen Bestleistung zuvor bei 340 Ringen lag. Dieses Konzept ist einfach und ich werde es immer vertreten. Wenn du gegen dich selbst antrittst und ausschließlich DICH und DEIN Handeln beurteilst, dann wird sich alles für dich zum Positiven aufbauen. Es wird der Tag kommen, an dem dein bester Tag besser sein wird, als der eines jeden anderen. Sicherlich wird es auch Tage geben, an denen andere ein wenig besser schießen werden. Das kannst du nicht beeinflussen. Beeinflussen kannst du nur, was du tust. Und dieser Teil genügt, um zufrieden zu sein. Wenn ich ehrlich bin, konnte ich einige Siege an Tagen verbuchen, an denen ich nicht die beste Leistung schoss. Die Karten vielen einfach glücklich für mich. Viele meiner Silbermedaillen erhielt ich auf dem Höhepunkt meiner Leistungskurve, jedoch war das Ergebnis für den Sieg nicht ausreichend. An solchen Tagen konnte ich mich nur vor denen verneigen, die einfach noch besser waren. Ich bin in der glücklichen Lage, mich und meine Performance zu beurteilen.

Lerne das Angenehme durch Unangenehmes
Am Anfang des Artikels schrieb ich über den Schüler, der nicht bereit war, meine Empfehlungen anzunehmen. Es ist wirklich wichtig, dass du diesen Teil des mentalen Spiels kennst. Du musst realisieren, dass vor einer Weiterentwicklung häufig zunächst ein Rückschritt steht. Es liegt in der Natur des Menschen, dass er an Dingen haftet, die für ihn angenehm sind. Manchmal ist es die kleinste Veränderung, die uns aus der Komfortzone herausbefördert, und schließlich massiv den positiven Entwicklungsprozess einschränkt. Um ein Beispiel zu geben, möchte ich von einem Unternehmen berichten, in dem ich gearbeitet hatte. Das Unternehmen wuchs kräftig, jeder arbeitete im Team und alles lief ausgezeichnet. Irgendwann kamen wir an den Punkt, an dem die Unternehmenssoftware an ihre Grenzen stieß. So wurde es Zeit für eine Veränderung und die Mitarbeiter reagierten darauf. Sie verloren das Vertrauen in ihren Computer und die Software und einige hätten am liebsten die Arbeit hingeschmissen wegen einer notwendigen Veränderung. Ihr Geist war verschlossen gegenüber einem einfachen Lernprozess, nur weil etwas „neu“ war. Letztlich war diese Veränderung erforderlich und das Ergebnis war später deutlich besser gegenüber dem alten Softwaresystem. Der folgende Wachstum hätte noch besser ausfallen können, wenn die Einstellung der Mitarbeiter von Beginn an positiver gegenüber dem Neuen gewesen wäre.

Obwohl viele Bogensportler mit ihrer Leistung unzufrieden sind, verweigern sie eine Veränderung. Sie haften aus Bequemlichkeit an dem, was sie kennen. Paradox ist, dass du zunächst schlechter wirst, bevor du besser werden kannst. Du benötigst eine positive Einstellung, um dieses Paradoxon zu verstehen und du musst diese Tatsache verinnerlichen. Andernfalls wirst du langfristig in deiner Leistung eingeschränkt bleiben.

Ich kenne Bogensportler, die nicht entspannt schießen können, wenn ihnen auf der Schießlinie ein Linkshandschütze „Auge in Auge“ gegenüber steht. Das ist wirklich bedauerlich, denn rund 10 % der Bogensportler schießen einen Linkshandbogen. Es wäre nun klug, einen unangenehmen Weg zu gehen, um später diese Situationen mit Wohlbehagen zu meistern. Irgendwann wird der Sportler, der den unangenehmen Weg gegangen ist, diese Situationen lieben. Stellst du dich nicht der unangenehmen Herausforderung, wirst du dich aus dem Rennen schmeißen, noch bevor du den ersten Pfeil geschossen hast.

Deine mentalen Einstellungen beeinflussen sehr viele Teile des Spiel und noch viel entscheidender ist, sie beeinflussen dein Leben. Häufig wollen wir unsere Schwächen nicht akzeptieren und wir arbeiten daran, sie zu bewältigen. Wenn du dich vor dein Spiegelbild stellst und dir sagst, „du bist nicht gut in dieser Sache, aber wir gehen gemeinsam an die Arbeit, bis du gut bist“, dann werden sich die Dinge zum Positiven wandeln. Es wird sicher Hindernisse auf dem Weg geben, doch du wirst diesen Weg konsequent meistern. Dein altes Ich wird regelmäßig wieder auftauchen und versuchen dich davon zu überzeugen, dass du nicht besser wirst. Und dennoch gebe ich mein Versprechen, dass sich eine positive Weiterentwicklung als Ergebnis deines positiven Handelns durchsetzen wird. Du musst dabei wissen, dass die neuen Dinge höchstwahrscheinlich nicht angenehm sind. Doch das Lernen des Angenehmen durch das Unangenehme bringt einen Vorteil mit sich, von dem du im Wettkampf profitieren wirst.

Mein Artikel ist nun zu Ende. Ich denke, es ist nun Zeit für dich in den Spiegel zu sehen und dich zu entscheiden, welchen Weg du gehen willst.
Schieß für deine Träume
John Dudley

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