Mittwoch, 08. September 2010
Bogensport-News

Der Schlüssel zum Sieg

von Rick McKinney

Es ist schon oft die Frage aufgetaucht, was man eigentlich braucht, um zu gewinnen. Hier in den USA gab es deswegen viele erhitzte Diskussion über KiSik Lee, seine Bemühungen die US-Bogenschützen mit der BEST Methode zu "reformieren" und die Frage, wie diese Methode eigentlich funktioniert. Ist diese Methode der einzige Weg oder wie viele andere Programme nur ein anderer Weg zum Sieg? Es gibt viele gute Bücher, wie Total Archery, Der Häretische Bogenschütze und andere, die zurückreichen bis zu Toxophilus und gute Einblicke vermitteln, wie man schießt. Es gibt viele Trainer-Kurse die sich mit der Form, dem Equipment oder den mentalen Trainingsmethoden befassen. Es gibt viele Seminare, die vom IOC (International Olympic Committee), dem USOC (United States Olympic Committee), der FITA (International Archery Federation) und der USAA (United States Archery Association) angeboten werden, um einen tieferen Einblick ins Training und Coaching zu geben und zu zeigen, wie man ein Sieger wird. Es gibt sogar anerkannte College-Kurse zu diesem Thema. Ich habe fast alle der Kurse und Seminare über die Jahre hinweg besucht und meine Faszination über die Inhalte, diente vor allem mir selbst, denn ich wollte immer der Beste sein. Aber nach vielen Jahren Wettkampf und Championships, verlor ich so nach und nach meinen Antrieb und mein Verlangen zu trainieren. Ich habe in diesen Jahren gute Schützen gewinnen und verlieren sehen, ich habe schlechte Schützen gewinnen und verlieren sehen und ich habe so ziemlich alles gesehen, was sich dazwischen bewegte.

Warum kann ein Schütze gewinnen, obwohl es so aussieht, als hätte er dazu gar nicht die Voraussetzungen? Warum kann ein Schütze verlieren, obwohl er die beste Form hat und mit dem besten Material schießt, das es auf dem Markt gibt? Warum verlieren Schützen, die vor Selbstvertrauen nur so strotzen, während die etwas zögerlichen Schützen gewinnen. Beim Anblick eines Gewinners wird oft gesagt, dass er das Zeug zum gewinnen hatte. Wenn man aber hinter die Kulissen schauen kann, dann ist es oft erschreckend, wie unvorbereitet dieser Sieger in Wirklichkeit war und trotzdem gewonnen hat. Ist das nur pures Glück oder aber großes Können? Oder ist es etwas ganz anderes?

Ich habe feststellen können, dass Glück zwar eine Rolle spielt, aber nur eine sehr untergeordnete. Es ist so, als ob alle Planeten in der richtigen Konstellation zueinander stehen müssen, damit dieser Schütze gewinnt. Einer der Hauptgründe, warum Schützen gewinnen wollen, ist der Wille sich selbst oder der Familie zu beweisen, dass man besser ist, als die anderen. Dieser Antrieb hat zwar auch damit zu tun, ist aber nicht alles. Ich habe Champions sagen hören, dass es vorwiegend das Geld ist, das sie antreibt. Andere sagen, es wäre das Wissen, dass sie die Besten sind. Und wieder Andere haben noch weitere Motivationen, die sie antreiben. Alle diese Schützen scheinen aber etwas gemeinsam zu haben und das sind Motivation, Verlangen und Disziplin.

Aber diese drei Beweggründe allein machen noch lange keinen Champion. Dazu ist mehr notwendig. Es wird jetzt zwar recht einfach klingen aber wenn man darüber nachdenkt braucht man diese drei Voraussetzungen, um ein Champion zu werden:

1. Gute konstante Form
2. Gutes Material
3. Gute mentale Stärke

Das ist alles, was man braucht. Jetzt werden sich bestimmt einige fragen, ob das wirklich alles sein kann. Ja, es ist so einfach und auf der anderen Seite ist es so komplex und kompliziert, dass ich nicht weiß, ob ich es so ausführlich erklären kann, wie es eigentlich erklärt werden muss. Ich werde es dennoch versuchen.

Ich habe aufgezählt, was man zum Siegen braucht und zwar in der Reihenfolge, wie ich es sehe. Wenn du kein gutes Material hast, kannst du nicht gewinnen. Wenn du keine mentale Stärke hast, wirst du nicht gewinnen. Aber wenn du gutes Material hast, dann brauchst du eine gute, konstante Form, um zu gewinnen. Und solltest du mental sehr stark sein, dann kommst du nicht weit, wenn deine Form nicht gut ist und dein Material nichts taugt. Das bedeutet, dass du zuerst eine gute konstante Form entwickeln musst.

Aber was ist eine gute konstante Form. Ich kann euch versichern, dass es Tausende Möglichkeiten gibt eine konstante Form zu bekommen, obwohl es allerdings Einige gibt, die behaupten es gäbe nur eine Möglichkeit. Seht euch mal die Bilder von vergangenen Champions an und ihr werdet feststellen, dass sich zwar ihre Form in verschiedenen Basiselementen ähnelt, aber der Rest ihrer Form individuell, meist nach anatomischen Vorgaben, verändert wurde. Diese Champions haben hart trainiert, um ihre Form zu entwickeln und alle kennen ihren Körper so gut, dass sie genau wissen, was sie tun müssen, um den Pfeil konstant in die Zehn zu schießen. Auch unter Druck und Anspannung. Manche Schützen haben eine tolle, konstante Form, wenn sie trainieren, aber sobald die Pfeife geblasen wird ist alles weg. Dann geht ihre Form "den Bach herunter" und jeder minimale Fehler wird dann so kritisch bewertet, dass dadurch ihre Form noch mehr "den Bach herunter" geht. Ein Champion hingegen wird sogar während eines Turniers experimentieren, bis er die konstanteste Technik gefunden hat, die ihm unter den gegebenen Voraussetzungen die Zehner bringt.

Aber wie finden sie diese Form? Nun, diese Bogenschützen lernen zuerst mal die Basis des Bogenschießens, wie die meisten von uns, dann entwickeln sie ihre Technik weiter und ändern ihre Form solange, bis sie die gewünschte Konstanz erreichen. Sie fühlen, was ihre spezielle Form leisten kann. Ich nenne dies die Persönlichkeit ihrer Form. Ganz einfach und dennoch sehr kompliziert für Schützen, die nicht fühlen können, wie sich ein guter Schuss anfühlt. Um das fühlen zu können benötigt es eine lange Zeit und vor allem auch das Wissen, dass jede physikalische Aktion beim Schießen eine entgegengesetzte gleich große Reaktion erzeugt. Feedback ist sehr wichtig für den Schützen und speziell auch für Champions. Die schießen ihren Pfeil ab und schauen dann, wo er hintrifft. Dann analysieren sie, warum der Pfeil dahin getroffen hat und ob der Pfeil immer konstant dahin trifft, wenn er sich so anfühlt, wie der Pfeil den sie gerade geschossen haben. Durch das Feedback können sie sogar ziemlich genau voraussagen, wohin ein Pfeil trifft, wenn sie ihn abschießen und das Abschussgefühl analysieren. Um dieses Feedback besser analysieren zu können schreiben fast alle guten Bogenschützen ein "Schieß- oder Log-Buch" in das sie solche Sachen eintragen. Sie gehen sogar so weit, dass sie versuchen schlechte Schüsse zu duplizieren, um zu sehen ob dieser Abschuss immer das gleiche Ergebnis bringt. Dazu braucht man viel Zeit, viel Geduld und viel Analyse. Mit der Zeit entwickelt der Top-Schütze soviel Gefühl für seine Form, dass selbst minimale Änderungen reichen, um zu besseren Ergebnissen zu kommen. Diese minimalen Änderungen sind für den Coach meist nicht sichtbar, damit auch nicht nachvollziehbar und sind mit ein Grund dafür, dass Schützen ihrem Coach "entwachsen". Solch ein Coach kann seinen Schützling nur bis zu einem bestimmten Level bringen, dann benötigt der Schütze eine andere Unterstützung. Heißt das, dass der Coach dann gescheitert ist? Nein es bedeutet nur, dass der Schütze mehr und andere Informationen braucht, um weiter zu kommen und dieser Coach dies für ihn nicht leisten kann. Obwohl bei einem Wechsel meist Gefühle verletzt werden, ist es für beide am Besten. Es hilft dem Schützen weiter zu wachsen und neue Techniken kennen zulernen und es hilft dem Coach zu verstehen, dass sein Weg nicht immer der einzige Weg ist. Unglücklicherweise stehen bei solch einem Wechsel Egos im Weg und viele Coaches lernen nichts dazu. Aber das ist eine Geschichte für einen anderen Artikel.

Wenn die Schützen jetzt ihre eigene Technik erlernen, lernen sie auch welches Equipment am Besten mit ihrer Technik funktioniert. Auch hier kann ein Coach einigen Schaden anrichten, wenn er nur bestimmtes Material oder Equipment zulässt, weil andere Schützen damit sehr erfolgreich waren oder weil dieses Equipment das Einzige ist, was seine Coaching-Methode zulässt. Der Coach sollte seinen Schützling experimentieren lassen, um heraus zu finden, welches Equipment zu dessen spezieller Schieß-Technik kompatibel ist. Man sieht so viele Top-Schützen, die eine Vielzahl an unterschiedlichem Equipment erfolgreich schießen, dass es vermessen wäre nur einen einzigen Ausrüstungsgegenstand für alle verbindlich vorzuschreiben. Es gibt viele unterschiedliche Arten einen Bogen gut zu schießen aber nur eine Art bringt dem Schützen auch unter Druck die konstantesten Zehner und es dauert lange, bis der Schütze diese beste Art für sich findet. Und wenn diese Art im Training funktioniert bedeutet es nicht, dass sie auch im Wettkampf erfolgreich ist. Der Stress, den du dir als Schütze auferlegst, kann die Leistung deines Set-ups erheblich verändern. Deswegen musst du dein Equipment Set-up im Training, und während Club-Turnieren bis hoch zu großen Turnieren erproben. Es erfordert eine Menge Zeit, um auszutesten, was funktioniert und was nicht. Deswegen sieht man bei den Champions, dass sie nur äußerst zögerlich Teile ihrer Ausrüstung austauschen und nur die Wenigsten tauschen es während einer laufenden Saison aus. Sie wollen ihr Equipment so verinnerlichen, als wäre es ein Teil von ihnen.

Und dann haben wir noch die mentale Seite, die leider nicht richtig greifbar ist. Es gibt zwar einige Möglichkeiten die mentale Stärke festzustellen, aber diese Möglichkeiten sind auch nicht gerade hoch wissenschaftlich. Obwohl es auch schon Tests im Bezug auf die mentale Stärke oder Schwäche gibt, befindet sich alles noch etwas in den Kinderschuhen. Aber eines ist sicher, ohne mentale Stärke wird ein guter Schütze niemals ein Champion, denn erst diese letzte Voraussetzung bringt dem Schützen einen knappen Vorsprung. Dieses mentale Verständnis, was man vor, während und nach dem Abschuss zu tun und zu denken hat, ist entscheidend. Aber es bringt dir nichts, wenn du keine konstante Form hast und dein Equipment nicht top in Schuss ist. Vladimir Escheev, der amtierende Präsident der Russian Archery Federation, World Target Champion 1987 und Weltrekordhalter, beschreibt die drei oben genannten Sieges-Voraussetzungen als Glieder einer Kette. Und man ist nur so gut, wie das schwächste Glied in der Kette.

Einige von euch haben bestimmt schon den Spruch gehört, dass beim Bogenschießen 80% die mentale Stärke, 10% konstante Form und 10% gute Ausrüstung ausmachen. Ich sage immer es sind 100% mentale Stärke, 100% konstante Form und 100% gute Ausrüstung. Wenn mir dann erwidert wird, dass dies ja 300% ergibt, dann erkläre ich den Vergleich mit dem schwächsten Glied einer Kette. Beim ersten Beispiel wäre man nur so gut wie das schwächste Glied und das sind nur 10%. Ich glaube nicht, dass man mit solch einer Leistung irgendwas gewinnen kann.

Aber das interessante an den drei Sieges-Voraussetzungen ist die Tatsache, dass sie unterschiedlich gewichtet sind und die Einen bessere Resultate bringen, als Anderen. Die Reihenfolge, in der ich die Voraussetzungen gelistet habe, entspricht der Reihenfolge der Progression. Zuerst die Form. Eine gute, konstante Form bringt dir die meisten Punkte. Die meisten Schützen können mindestens 1200 Ringe nur mit einer guten, konstanten Form erreichen. Das bedeutet, wenn du ein 1000-er Schütze bist, kannst du mindestens 200 Ringe mehr erreichen, wenn du nur an deiner Technik und deiner Form arbeitest. Also fange hier am Besten an! Neues Equipment oder anständiges Tuning deines vorhandenen Equipments kann dir 50 bis 75 Ringe an einem guten Tag bringen. Das ist weniger Zuwachs, als bei der Form, aber es wird Ringe bringen. Zu guter Letzt die mentale Stärke. Sie allein wird dir die wenigsten Ringe bringen und für sie musst du auch noch am härtesten arbeiten. Wenn du Glück hast, dann bringt bring dir die Verbesserung der mentalen Stärke etwa ein Prozent mehr Ringe aber ohne dieses eine Prozent wirst du nie ein Champion werden.

Einige Schützen haben diese mentale Stärke instinktiv, während andere dafür hart arbeiten müssen. Kann man lernen, wie man mentale Stärke trainieren kann? Absolut, aber dafür sollte man einen Sportpsychologen finden, der weiß was du brauchst. Es ist wie bei den Coaches, manche Sportpsychologen sind wirklich gut und andere sollte man besser nicht zur Rate ziehen. Sie sollten sich mit deinem Sport vertraut machen und dann versuchen mehr über dich und deinen Coach zu lernen. Es ist wichtig, dass dein Coach ein aktiver Bestandteil deiner Arbeit mit dem Psychologen ist. Diese Konstellation hilft allen. Der Psychologe erhält Informationen von dir und deinem Coach und kann sich dann ein besseres Bild von dir machen. Der Coach erfährt, wie er dich besser leiten und mit dir kommunizieren kann und du als Schütze profitierst von beiden.

Es ist nicht leicht an seiner mentalen Stärke zu arbeiten und bei der Entwicklung der mentalen Seite solltest du so vorgehen, wie bei der Entwicklung all deiner anderen Fähigkeiten auch, also immer auf kleine Fortschritte weiter aufbauend. Du wirst schnell herausfinden, was funktioniert und was nicht. Ich nehme immer Darrell Pace und mich als Beispiel für Schützen mit etwa gleichen Fähigkeiten, bei denen der eine diese Fähigkeiten mehr von Natur aus hatte und der andere nicht. Darrell hatte unwahrscheinliche, natürliche Mental-Fähigkeiten. Seine Aufmerksamkeit und seine Fokusierfähigkeit war besser als bei allen anderen. Sein Level an Selbstvertrauen war so hoch, dass er manchmal ganz schön überheblich rüber kam. Aber er konnte seinen Sprüchen immer Taten folgen lassen. Ich, auf der anderen Seite hatte keine mentale Stärke. Ich hatte gute Form und kannte mein Equipment aber immer, wenn ich merkte, dass ich dabei war eine gute Ringzahl zu schießen, bin ich mental zusammengeklappt. Ich erinnere mich noch gut an eine Ausscheidung für das World Team, als ich mich umdrehte und mich auf dem 10. Platz auf der Anzeigetafel gesehen habe. Mein Dad hatte mich beobachtet und hatte mir lachend zugerufen ich sollten diesen Platz genießen, solange ich ihn noch inne habe, denn ich werde nicht lange da stehen. Er kannte mich besser, als ich mich selbst kannte und schon war ich wieder von der Anzeigetafel verschwunden und schaffte es erst ganz kurz vor Schluss wieder dahin zurück. Das Gleiche passierte auch beim 50 Meter Schießen. Ich liebte die 50 Meter, denn sie waren von der Körperhaltung ideal für meinen Schießstil. Ich begann loszulegen und war bereits nach drei Passen auf Weltrekordkurs. Als ich das sah, fiel meine Ringzahl sofort zurück auf "normales" Level. Ich konnte diesem selbst auferlegten Druck nicht standhalten. Meist begann ich sehr gut, fiel dann aufgrund meiner mentalen Seite zurück und holte dann kurz vor Schluss wieder auf, wenn ich merkte, dass ich unterhalb meiner Fähigkeiten schoss. Ich war mental schwach. Wie habe aber ich das geändert, werden sich jetzt sicher einige fragen. Nun, ich habe Glück gehabt. Während der High School war ich auch Stabhochspringer und eines Abends stand ich am Ende der Anlaufbahn und starrte nach oben, wo normalerweise die Querlatte liegt. Ich starrte solange da hinauf, bis ich mich in meinem Geist die Bahn hinunterlaufen sah, den Stab einstechen sah und sah wie ich über die Latte sprang und das bei einer Höhe, die ich bis dahin noch nie geschafft hatte. Ich war total aufgeregt, über das, was mir da gerade passiert war. Mein Ziel war es sofort diese Visualisierung ins Bogenschießen zu übertragen. Es hat einige Zeit gedauert, bis ich wusste, was mir nützlich war und die Visualisierung, neben anderen Praktiken, hat mir dabei geholfen meine mentale Schwäche zu überwinden.

Ich habe Robert Nideffer's Buch "Assessment in Sport Psychology" gelesen und glaube, dass er auf der richtigen Spur ist, was Athleten brauchen, um ihre mentalen Fähigkeiten zu steigern. Er hat ein Testprogramm entwickelt, das dem Athleten eine bessere Vorstellung seiner mentalen Stärken und Schwächen gibt. Dieser Test wurde mit Spitzenschützen und Durchschnittsschützen durchgeführt, um sie miteinander zu vergleichen. Um konkrete Ergebnisse zu erlangen sind aber noch weitere Test notwendig. Ich erwähne es aber deshalb, weil ich glaube, dass Spitzenschützen mit Sportpsychologen zusammenarbeiten sollten. Je mehr der Psychologe dabei über das Bogenschießen vom Schützen lernt, desto besser kann er ihn bei der Entwicklung der mentalen Fähigkeiten unterstützen. Ich habe gelesen, dass Dr. Nideffer glaubt der Fokus und die Aufmerksamkeit sind die größten mentalen Hilfen beim Siegen. Ich glaube das auch aber speziell beim Bogenschießen gibt es noch viele weitere Facetten, die dafür sorgen, dass alles auf einen Punkt kommt und zusammen passt.

Abschließend möchte ich sagen, dass du zuerst an deiner Form arbeiten solltest. Während du an deiner Form arbeitest solltest du verschiedene Arten von Equipment ausprobieren, um zu sehen was zu deinem Stil passt. Dazu musst du das Equipment nicht unbedingt kaufen, sondern versuche es zu leihen oder von einem Freund auszuborgen. Teste das Equipment ausführlich und stelle die Stärken und Schwächen fest. Wenn du deine Form und dein Equipment soweit im Griff hast, kannst du dich an die Entwicklung deiner mentalen Fähigkeiten machen. Du kannst entweder an allen drei Sieges-Voraussetzungen gleichzeitig arbeiten oder du arbeitest an jeder Voraussetzung für sich alleine. Die Resultate können und werden dabei unterschiedlich ausfallen. Wenn du es schaffst alle drei Voraussetzungen zu meistern, dann hast du auf jeden Fall den Schlüssel zum Sieg in deiner Hand.


Rick McKinney

Vierfacher Olympiateilnehmer
Mehrfacher Medaillengewinner bei Olympiaden und World Championships
Mehrfacher, ehemaliger Weltrekordschütze
Autor mehrerer Bücher und Artikel, darunter: The Simple Art of Winning
Ehemaliger Consultant für viele der Top Archery Firmen
seit 1998 Präsident von Carbon Tech

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